Aufbruch

Heute war schon der zweite Termin mit meiner neuen Betreuerin und ich wollte längst darüber berichtet haben. Zuerst einmal: Ich bin mir selbst so so dankbar, dass ich den Mut hatte, mich nach einem neuen Träger umzuschauen. Und es brauchte verdammt viel Mut! Die Angst vor der Unsicherheit war wieder einmal groß. Sobald ich nicht absolut sicher bin, eine ‚gute‘ Entscheidung zu treffen, verharre ich lieber. Selbst dann noch, wenn es mir eigentlich schon nicht mehr gut tut. Es verging ein Jahr des Haderns und Zweifelns, bevor ich diesen wichtigen Schritt gehen konnte. Mit der Hilfe meiner wundervollen Ergotherapeutin habe …

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Einmal anders

Seit meinem letzten Beitrag ist eine Menge Zeit vergangen. Und es fällt mir schwer, den Anschluss zu finden. Wobei ich gar nicht weiß, ob ich das wirklich möchte. Wieder mehr bloggen auf alle Fälle, aber den Anschluss finden?! In meinem Leben verändern sich gerade einige wichtige Dinge. Und so gut es sich auch anfühlt, um so mehr entwachse ich alten Gewohnheiten. Hier gab es bisher hauptsächlich Themen rund um meine psychischen Erkrankungen, weil sie sehr lange Zeit im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit standen. In den letzten Monaten habe ich jedoch zunehmend bemerkt, dass ich der „Psychobubble“ langsam entwachse. Mein Leben besteht …

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Zerplatzte Hoffnung!?

Ich habe heute das erste Mal bewusst festgestellt, dass sich Sonntage irgendwie leichter anfühlen als der Rest des Wochenendes. Meistens gehe ich schon mit einem riesigen Überforderungsgefühl in den Samstag, weil mein innerer Kritiker mir Druck macht, alles aufholen zu müssen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Totaler Bullshit! Und trotzdem sitzt es mir im Nacken. Während der Samstag sich elendig nach Versagen anfühlt, ist der Sonntag urplötzlich leichter. Befreiter. Flexibler. Selbst die Stimme des Kritikers ist leiser; so als hätte jemand die Lautstärke heruntergedreht. Es ist ein Durchatmen, Kraft tanken und neu Ausrichten. Den Fokus nach vorne – …

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Akzeptanz

Seelenbeitrag Tag 19 Heute ist schon der letzte Tag im Juni und damit auch der letzte Tag meiner selbstgewählten Challenge. Ab der Mitte des Monats lief hier gar nichts mehr nach Plan. Aber vlt. ist es genau das, was ich noch lernen darf. Dass eben nicht immer alles nach Plan laufen muss. Dass es chaotisch sein darf. Dass es abwechslungsreich sein darf. Und nichts davon ist wirklich schlecht (immer diese Bewertungen). In den letzten beiden Wochen habe ich mich sehr in Akzeptanz geübt. Etwas anderes blieb mir teilweise auch gar nicht übrig. Mein Körper gibt gerade den Rhythmus der Tage …

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Dunkle Wolken

Ich bin vorhin eine große Runde durch den Park spaziert. Bewegung hilft mir die Emotionen ein wenig unter Kontrolle zu halten. Die Wolken waren ein wunderschönes Ebenbild meiner Seele. Es ist gerade anstrengend. Ich fühle mich energielos – schlafe auch recht viel, kämpfe mit Fressattacken und kann mich nur zu wenigen Dingen aufraffen. Immerhin behalte ich die Bewegung bei. Sei es als sportliches Workout oder einfach nur ein Spaziergang. Ich weiß, wie wichtig es ist, aktiv zu bleiben. Ich versuche den Zustand so anzunehmen, wie er gerade ist. Mich nicht dafür zu verurteilen, sondern diese Phase zuzulassen, denn sie wird auch …

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2 Jahre Hoffnungsschein

Ein Blog über Depressionen wird 1 Jahr alt

Heute vor 2 Jahren, am 10.5.2015, ging mein erster Blogpost bei Blogger online. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht und welche Entwicklung ich in dieser Zeit – blogtechnisch als auch persönlich – durchgemacht habe. Heute ist aber nicht nur der Geburtstag meines Blogs, sondern ich bin heute genau 7 Monate in Arbeit. Das ist eine meiner größten Veränderungen, die in meinem Leben eingetreten ist. Niemals hätte ich gedacht nach einem Jahr intensiver Arbeitssuche voller frustrierender Momente, doch noch eine Anstellung zu finden. Dazu noch eine, die mir die meiste Zeit Spaß bereitet. Zu guter Letzt habe ich heute die …

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