Fest der Selbstliebe

Weihnachten ohne Familie

Ich wünsche euch allen ein schönes, ruhiges Weihnachtsfest! Und vor allem wünsche ich euch, dass ihr die kommenden Tage so verbringen werdet, wie es für euch am besten ist. Ob mit Familie, Freunden oder alleine. Das Wichtigste ist, dass ihr euch gut um eure Bedürfnisse kümmert. Ich hatte dieses Jahr kurz überlegt, ob ich zu meinen Eltern fahren soll. Immerhin sind sie ja nicht mehr die Jüngsten und mein Vater wünscht sich jedes Jahr, dass ich den Heilig Abend bei ihnen verbringe. Aber nach ihrem Besuch vor zwei Wochen, wurde mir recht schnell klar, dass es doch keine so gute …

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Sonnenuntergang am See

Ich hatte in meinen letzten Gänseblümchen geschrieben, dass ich mir gerne den Sonnenuntergang an unserem See anschaue. Leider konnte ich die letzten Abende nicht hin, weil mich eine blöde Erkältung erwischt hat. Also einfach mal Bilder hervorholen und die schönen Momente in Erinnerung rufen. Die Qualität ist nicht hervorragend, aber der reale Moment des Erlebens ist auch viel wichtiger!

Achtsamkeit

Achtsam durch den Park

Achtsam sein – im Hier und Jetzt alles um mich herum wahrnehmen – gar nicht so einfach Gefühle kommen und nehmen mich ein – Gefühle zulassen – auch nicht einfach Das Bild ist bei meinem Spaziergang rund um unseren See entstanden. Zuerst flatterte mir ein Schmetterling vor der Nase davon, bis ich diesen zweiten auf dem Grün sitzen sah. Ich schlich mich ganz langsam an, ging etwas in die Knie, um ihn nicht zu erschrecken, zückte die Kamera und fotografierte dieses wunderschöne Wesen.

Körpersignale

Depressionen betreffen auch den Körper

Freitag – tief durchatmen – endlich Wochenende! … und gerade jetzt scheine ich eine Erkältung auszubrüten. Als hätte mir mein Körper in den letzten 3 Wochen nicht genügend Steine in den Weg gelegt. Obwohl, das ist vielleicht die falsche Betrachtungsweise, denn jedes meiner Wehwehchen hatte sicherlich auch irgendeinen Sinn. Seit geraumer Zeit leide ich vermehrt unter Kopfschmerzen. Vor ungefähr 2 Jahren hatte mich meine Psychiaterin schon einmal zur Computertomographie geschickt, aber bis auf ein paar verkalkte Areale in meinem ’smarten‘ Hirn, was wohl nicht weiter schlimm ist, wurde nichts gefunden. Die Schmerzen tauchen mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf – da …

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Frühwarnsystem

Im Augenblick sind meine Emotionen ein wenig wie das Wetter. Während an einem Tag graue Wolken die gesamte Umgebung farblos und trist erscheinen lassen, kitzelt mich die Sonne am nächsten mit ihren warmen Strahlen aus dem Schlaf. Ein Hin und Her – hoch und runter. Wie sagt schon eine alte Bauernregel: April, April, der macht was er will In meiner letzten Therapiesitzung fragte mich meine Therapeutin, ob ich in der vergangenen Woche den ein oder anderen sozialen Kontakt hatte. Damit wagte sie sich direkt auf mein derzeitiges Minenfeld. Eigentlich war ich am Wochenende für ein gemeinsames Frühstück mit alten Studienfreunden verabredet. …

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Mit meiner Depression einen Tee trinken

Vor einigen Tagen habe ich auf meiner Facebook Seite ein Video im Comicstil über Depression und Angststörung geteilt. Eine junge Frau wird von zwei großen, kugelrunden Figuren daran gehindert, völlig alltägliche Dinge zu verrichten. Sie lassen sie morgens nicht aus dem Bett kommen, rauben ihr sämtliche Energie und Motivation und flüstern ihr paranoide, negative Gedanken ein. Depression und Angststörung sind eingespielte Teamplayer – durch die Augen der Frau sind sie unbezwingbare Gegner, die sich nur mit einem Ziel in ihrer Wohnung eingenistet haben: sie wollen herunterziehen. Doch manchmal, vielleicht sogar urplötzlich, beschließen Depression und Angststörung in Urlaub zu fahren. Für …

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Wie Google, nur in meinem Kopf

In meiner Therapie schauen wir uns zur Zeit meine automatischen Gedanken an, die ich im Verlauf meines Lebens erlernt und abgespeichert habe. Ihr kennt sicher solche Situationen, in denen ihr euch scheinbar ohne Grund auf eine Aussage, ein Verhalten oder einen Blick urplötzlich ängstlich, unsicher, nervös, angespannt, unattraktiv, dumm, minderwertig etc. fühlt. Mich überfällt bei sowas jedesmal große Ohnmacht, so dass ich glaube ‚falsch‘ zu sein. Zuerst kommen die Gedanken – dann folgen die Gefühle Genauso funktionieren negative automatische Gedanken. Sie wurden in unser Gehirn einprogrammiert, wir haben sie wieder und wieder durchlaufen, so dass sie ohne große Anstrengung, eben ‚automatisch‘, ablaufen. …

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