Aufbruch

Heute war schon der zweite Termin mit meiner neuen Betreuerin und ich wollte längst darüber berichtet haben. Zuerst einmal: Ich bin mir selbst so so dankbar, dass ich den Mut hatte, mich nach einem neuen Träger umzuschauen. Und es brauchte verdammt viel Mut! Die Angst vor der Unsicherheit war wieder einmal groß. Sobald ich nicht absolut sicher bin, eine ‚gute‘ Entscheidung zu treffen, verharre ich lieber. Selbst dann noch, wenn es mir eigentlich schon nicht mehr gut tut. Es verging ein Jahr des Haderns und Zweifelns, bevor ich diesen wichtigen Schritt gehen konnte. Mit der Hilfe meiner wundervollen Ergotherapeutin habe …

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Einmal anders

Seit meinem letzten Beitrag ist eine Menge Zeit vergangen. Und es fällt mir schwer, den Anschluss zu finden. Wobei ich gar nicht weiß, ob ich das wirklich möchte. Wieder mehr bloggen auf alle Fälle, aber den Anschluss finden?! In meinem Leben verändern sich gerade einige wichtige Dinge. Und so gut es sich auch anfühlt, um so mehr entwachse ich alten Gewohnheiten. Hier gab es bisher hauptsächlich Themen rund um meine psychischen Erkrankungen, weil sie sehr lange Zeit im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit standen. In den letzten Monaten habe ich jedoch zunehmend bemerkt, dass ich der „Psychobubble“ langsam entwachse. Mein Leben besteht …

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Drei Schritte vor und einen zurück

Handwerker in der Wohung. Das ist ja überhaupt nicht mein Ding! Jedes Mal ein ungewolltes Eindringen in meinen sicheren, kontrollierbaren Bereich. Ist die Person einmal drin, legt sich bei mir ein Schalter um. Wie ein Chamäleon passe ich mich allem an und lasse zu, dass ich meine Bedürfnisse völlig ignoriere. Egal, was ich mir vorher vorgenommen habe, ich tu es einfach nicht. Aus Angst? Aus Scham? Aus Überforderung? Wenn ich dann auch noch zugeschwafelt werde oder die Person sich nicht die aktuellen Bestimmungen hält (Abstand, Maskenpflicht), wird es kompliziert. Die Anspannung steigt. Ich möchte nur noch fliehen. Oder den Handwerker …

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Es ist Januar

Die erste Woche des neuen Jahres ist schon vorbei und sie war ‚anders‘ als ich mir das vorgestellt es geplant hatte. Nachdem ich Weihnachten und Silvester im absoluten Gammelmodus verbracht habe, war ich froh, nun endlich wieder ein wenig Struktur in meinen Alltag zu bekommen. Mein Schlafrhyhtmus ist nämlich völlig dahin. Ich schlafe sehr spät ein und komme ohne äußere Verpflichtungen nicht aus dem Bett. Da kann ich mir den Wecker noch so oft stellen. Sobald er klingelt, scheiß ich drauf! Und dass ich nicht schon wieder um 23 Uhr einschlafen kann, wenn ich erst nachmittags aufgestanden bin, ist auch …

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Akzeptanz

Seelenbeitrag Tag 19 Heute ist schon der letzte Tag im Juni und damit auch der letzte Tag meiner selbstgewählten Challenge. Ab der Mitte des Monats lief hier gar nichts mehr nach Plan. Aber vlt. ist es genau das, was ich noch lernen darf. Dass eben nicht immer alles nach Plan laufen muss. Dass es chaotisch sein darf. Dass es abwechslungsreich sein darf. Und nichts davon ist wirklich schlecht (immer diese Bewertungen). In den letzten beiden Wochen habe ich mich sehr in Akzeptanz geübt. Etwas anderes blieb mir teilweise auch gar nicht übrig. Mein Körper gibt gerade den Rhythmus der Tage …

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Normalität

Seelenbeitrag Tag 18 Heute Mittag saß ich an meinem Schreibtisch und habe überlegt (Freudscher Versprecher am Start: überlebt), was mich gerade mehr belastet. Meine körperliche Verfassung oder meine Psyche. Natürlich kann ich das Eine nicht von dem Anderen trennen. Geht es mir körperlich schlecht, leidet auch meine Stimmung enorm. Und umgekehrt. Vor dem Wochenende war ich noch guter Dinge, dass es langsam wieder bergauf geht. Die Impfstrapazen waren überstanden und ich dachte, dass ich jetzt wieder ein wenig Planung in mein Alltagschaos bringen kann. Tja, zu früh gefreut. Pünktlich in der Mitte meines Zyklus meldete sich die Migräne. Und es …

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Zusammenbruch

Seelenbeitrag Tag 17 Ehrlich gesagt weiß ich gerade gar nicht, wie ich anfangen soll. Es war hier über eine Woche still, was definitiv nicht so geplant war. Ich bin in dieser Woche körperlich und seelisch zusammengebrochen. Mein ganzer (Gedanken-)Stress hat sich genau dann entladen, als mein Körper schon geschwächt am Boden lag. Ich möchte gar nicht zu sehr ins Details gehen, weil das nicht wichtig ist, um Zusammenhänge zu verstehen. Spontane Veränderungen von Terminen. Pläne, die dadurch durcheinander geraten sind. Ängste vor körperlichen Symptomen. Eine starke Impfreaktion. Weitere Ängste. Dissoziation, Verzweiflung, Ohnmacht. Und zwischendurch immer wieder Aggression. Ein Hin und …

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