Zerplatzte Hoffnung!?

Ich habe heute das erste Mal bewusst festgestellt, dass sich Sonntage irgendwie leichter anfühlen als der Rest des Wochenendes. Meistens gehe ich schon mit einem riesigen Überforderungsgefühl in den Samstag, weil mein innerer Kritiker mir Druck macht, alles aufholen zu müssen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Totaler Bullshit! Und trotzdem sitzt es mir im Nacken. Während der Samstag sich elendig nach Versagen anfühlt, ist der Sonntag urplötzlich leichter. Befreiter. Flexibler. Selbst die Stimme des Kritikers ist leiser; so als hätte jemand die Lautstärke heruntergedreht. Es ist ein Durchatmen, Kraft tanken und neu Ausrichten. Den Fokus nach vorne – …

Weiterlesen

Null-Bock-Toleranz

Heute habe ich mir erlaubt, einen richtig faulen Sonntag zu machen. Natürlich nicht ohne Gegrummel aus dem Innen. Mein Kritiker nörgelt, dass ich doch diese Woche das Bad putzen wollte. Immerhin sei doch ‚Badezimmerwoche‘ gewesen und das Bad immernoch nicht geputzt. Ja, lieber Herr Kritiker, manchmal darf ich vom Plan abweichen. Einfach, weil ich es kann 😎 und weil ich diesen ruhigen Tag gerade brauche. Mein Körper ist müde. Durch das frühere Aufstehen, bekomme ich weniger Schlaf als ich brauche. Am Freitag Nachmittag konnte ich mich dann nicht mehr wach halten. Egal, wie sehr ich mich angestrengt habe, meine Augen …

Weiterlesen

Es ist Januar

Die erste Woche des neuen Jahres ist schon vorbei und sie war ‚anders‘ als ich mir das vorgestellt es geplant hatte. Nachdem ich Weihnachten und Silvester im absoluten Gammelmodus verbracht habe, war ich froh, nun endlich wieder ein wenig Struktur in meinen Alltag zu bekommen. Mein Schlafrhyhtmus ist nämlich völlig dahin. Ich schlafe sehr spät ein und komme ohne äußere Verpflichtungen nicht aus dem Bett. Da kann ich mir den Wecker noch so oft stellen. Sobald er klingelt, scheiß ich drauf! Und dass ich nicht schon wieder um 23 Uhr einschlafen kann, wenn ich erst nachmittags aufgestanden bin, ist auch …

Weiterlesen

Migräne

Seelenbeitrag Tag 13 Gestern hatte ich nur einen leichten Druck hinter meiner Stirn. Heute bin ich mit Migräne aufgewacht. Ich übe mich in Akzeptanz, weil ich sowieso nicht viel daran ändern kann. Aber mein Gedankenkarussell ging schon vor dem Aufstehen im Bett los. Warum heute? Bitte nicht heute! Ich habe doch noch einiges auf der To Do Liste, was ich vor der Woche schaffen wollte. Die Woche wird sowieso mega stressig durch die vielen Termine. Wie soll ich da noch den Rest packen? Das schaffe niemals! Und dann versinke ich im Chaos! Katastrophendenken deluxe! Das kenne ich schon von mir. …

Weiterlesen

Um Hilfe bitten

Mir fällt es total schwer, um Hilfe zu bitten. Wenn es mir emotional schlecht geht, wünsche ich mir oft Hilfe von Außen. Nur meist weiß ich gar nicht, was ich genau brauche. Die kleine Annie träumt von einer ‚Mutter‘, die sie rettet, aber die große Annie weiß genau, dass nur ich selbst mir diese Mutter sein kann. Ich weiß jedoch noch nicht, wie das geht?! In der Reha habe ich mich zum ersten Mal getraut nach Hilfe zu fragen. Und irgendwie war es eine gute Erfahrung, denn dadurch baute ich nach und nach Vertrauen zu meiner liebsten Schwester aus der …

Weiterlesen

Faultier

Mir fällt es unglaublich schwer, meinen inneren Antreiber einfach mal ‚reden‘ zu lassen. Ihn zu ignorieren ist fast unmöglich, weil er perfekt darin ist, mit fiesen Schuldgefühlen anzugreifen. Immer MUSS ich funktionieren, soll ich mich nicht so anstellen und überhaupt schaffen das andere mit links. Es ist besonders kompliziert, sobald er mit dem Kritiker und dem Perfektionisten zusammenarbeitet. Wenn ich auf mich stolz bin, weil ich z. B. einkaufen war, serviert mir dieses Trio einen Berg an Aufgaben, die ich am gleichen Tag auch noch schaffen MUSS, um ‚wirklich‘ stolz sein zu dürfen. Irgendwas läuft da doch falsch! Einen Lösungsweg, den …

Weiterlesen