Entscheide dich glücklich zu sein

glücklich sein trotz Depression

Als ich heute durch meinen Feed-Reader stöberte, entdeckte ich einen Artikel von der lieben Glücksdektektivin Katharina mit dem Titel 52 Glücklichmacher für 2016.  Sie lädt dazu ein, eine Liste mit 52 Dingen (für jede Woche des Jahres eins) zu erstellen, die uns glücklich(er) machen. In ihrem Beitrag könnt ihr eine Aufzählung zur Anregung finden, falls es euch an eigenen Ideen mangelt. Ich werde auf alle Fälle meine eigene erstellen und gut sichtbar in meinem Wohnzimmer platzieren.

Wenn ich über das „glücklich sein“ nachdenke, fällt mir spontan gar nicht ein, wann ich wirklich einmal glücklich war. Irgendwie erwarte ich ein andauerndes Gefühl, welches mich unablässig von innen heraus wärmt und strahlen lässt. Früher gab es solche Situationen – ich war z.B. sehr gerne und häufig auf Konzerten – Live-Musik ist einfach toll! Das Problem war jedoch, dass ich nach einem Hochgefühl schon nach dem nächsten suchte. Ich verlangte quasi Glück am Fließband, weil ich meine ganze Traurigkeit nicht spüren wollte.

Natürlich ist das Käse – viel mehr gilt es die kleinen bis winzigen Momente, die uns für kurze Zeit in das wohligste aller Gefühle hüllen, zu erkennen und schätzen zu lernen. Gar nicht einfach! Deshalb habe ich u.a. das Gänseblümchen der Woche auf meinem Blog eingeführt.

Bei unserem Life-Coaching erhalten wir jeden Morgen eine kurze Mail mit einem Tagesimpuls zum Nachdenken. Heute ging es um die Gedanken kurz nach dem Aufwachen. Denkst du mit Grauen an den vorliegenden Tag, werden sich automatisch negative Gefühle einstellen, mit denen es noch schwieriger fällt den Tag zu beginnen. Versuchst du allerdings mit positiven, vielleicht sogar freudigen Gedanken auf den vor dir liegenden Tag zu blicken, dann wirst du sicherlich am Abend eine Spur zufriedener sein.

Für mich ist das eine echte Herausforderung. Ich bin ein Morgenmuffel. Bekomme ich nicht genügend Schlaf, möchte ich am liebsten nie aufstehen. Sobald ich aufwache sprühen meine Gedanken über: „Kein Bock! Will liegen bleiben!“ Wie kann ich es also schaffen mit besseren Gedanken zu starten? Einfach gut zureden? Vielleicht zuerst die negativen Gedanken identifizieren und sie nach und nach ersetzen? Da bleibt wohl nur eines – ausprobieren!

Noch etwas zum Nachdenken für euch

Besonders in turbulenten Zeiten ist es sinnvoll, dich ab und zu daran zu erinnern, dass du niemals auf die tatsächliche Welt reagierst, sondern immer auf die Bedeutung, die du dieser Welt in deinem Geist gibst

Das gilt auch für das eigene Glück

Was macht euch eigentlich glücklich? Wie äußert sich das und bemerkt ihr es sofort?

Beitragsbild von Pixabay

10 Gedanken zu “Entscheide dich glücklich zu sein

  1. Liebe Annie,

    ich hatte dazu mal einen ganzen Post…. Ich bin nicht auf der Suche nach Glück, ich empfinde Glück plötzlich, oft in kleinen Situationen. Wichtig ist, dass ich das Gefühl Glück zulassen muss um es auch empfinden zu können.

    Auch ich stehe jeden Morgen mit dem Gefühl auf: Aufstehen ist S…..e, ich will auch liegen bleiben und bin früh morgens eher mundfaul, aber wenn ich dann wach bin, ist alles gut. Ich gehe relativ vorbehaltlos an den Tag.

    Übrigens finde ich deine Idee mit dem Gänseblümchen sehr nett.

    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee
      du bist ja total auf dem richtigen Weg mit deiner Strategie. Gelingt es dir denn das Glück im Kleinen wahrzunehmen und für den Augenblick zu genießen? Weißt du, ich finde es gar nicht schlimm ein Morgenmuffel zu sein. Bisher habe ich auch nichts negatives damit verbunden – mir ist morgens nicht nach reden oder vor Freude im Kreis tanzen. Allerdings möchte ich trotzdem gerne positivere Gedanken entwickeln um in den Tag zu starten.
      Annie

    • Da verschluckt es doch glatt den Text gg doofes Handy. Das war jetzt kein Glücksmoment ???? ich bin eigentlich fast immer glücklich. Ich habe eine wunderbare Familie, ein Dach über den Kopf, einen vollen Kühlschrank und ich liebe einfach das Leben. Klar gibt es auch dunkle Momente wo alles scheiße ist und ich nur heulen könnte, aber die sind von kurzer Dauer. Man übersieht einfach das Wesentliche um glücklich zu sein. Man darf es nicht erzwingen wollen oder in Dingen suchen die eigentlich nicht glücklich machen.
      Schönen Tag noch und sei heute besonders glücklich

      • Ich tippe übrigens auch lieber am PC bzw. Laptop als auf dem Handy/Tablet! Es freut mich total zu hören, dass du deine Glücksbegebenheiten nicht als etwas Selbstverständliches hinnimmst. Wir vergessen zu oft wie gut es uns geht. Wobei das nicht für jeden Glück bedeuten muss. Sicherlich gibt es auch Menschen, die mit weniger sogar glücklicher sind. Auf alle Fälle gebe ich dir Recht, dass es sinnlos ist dem falschen Glück nachzulaufen. Da hilft es in sich zu gehen und sich zu fragen, ob das alles das Richtige für einen ist.
        Annie

  2. Hallo Annie,

    ja, ich freue mich spontan, wenn der Supermarkt wider Erwarten leer ist oder ich jemanden treffe, den ich lange nicht gesehen habe.

    Ich finde auch, dass man morgens nicht gut drauf sein muss, wenn meine Müdigkeit weg ist, ist alles wieder normal. Morgens ärgere ich mich nur über das Aufstehen, ich empfinde danach außer unglaublicher Müdigkeit nichts 🙂

    Meine Familie tut mir leid 😉

    Liebe Grüße, Bee

  3. Liebe Annie,
    „glücklicherweise“ kann ich mich auch an kleinen Sachen, Begebenheiten freuen. Das ist zwar auch Tagesform, aber bei wem ist das nicht so? Ich würde mich zwar nicht als Muffel bezeichnen, aber Zeit für großes reden ist für mich morgens noch nicht. Da erfreue ich mich am Kaffee.
    Einschränkung: Ich glaube, ich wäre tagsüber muffelig, wenn ich den Kaffee morgens nicht bekäme.

    Ich hab vor einiger Zeit auch schon mal ausführlich über das „Glück“ geschrieben.

    Von den Sachen auf der Liste kann ich einiges gar nicht machen. Aber so what. Mach ich watt anderes.
    LG Hans

    • Lieber Hans
      es ist eine tolle Gabe die Kleinigkeiten im Alltag zu beachten, die einem Freude bereiten. Oftmals verlieren wir es wie gesagt aus den Augen. Logisch, dass es von der aktuellen Tagesform abhängt, was wir wahrnehmen. Den Blick zu schärfen lohnt sich trotzdem, da selbst an gefühlt miesen Tagen Miniglücksmomente auf dem Weg liegen können.
      Die Liste von Katharina dient ja nur zur Anregung – jeder hat sicher unterschiedliche Dinge, die einem Freude bereiten!
      Grüße
      Annie

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